Unsere Patenschaften

Auf dieser Seite berichten unsere PatInnen über ihre Patenschaften.

2016

Patin J. und Patenkind M, w.

 M. (11) und ihre Patin Frau J. (38) treffen sich seit 2 Jahren fast wöchentlich, unternehmen Ausflüge auf den Reiterhof, gehen oft schwimmen, mit dem Mädchen Club zum Bowling oder treffen sich in der Wohnung der Patin zum Kochen und Backen. Auch auf den gelegentlichen Mädchenabend mit den dazugehörigen Filmen und Übernachtung freuen sich beide immer sehr. Gerade diese gemeinsamen Stunden eignen sich besonders gut um über Probleme und Alltägliches zu sprechen. Frau J. ist es wichtig dass M. lernt ihre Bedürfnisse zu formulieren, eigene Interessen entwickelt und möchte so helfen Selbstbewusstsein aufzubauen und M. Raum zu geben um ihre Persönlichkeit zu entfalten. Für neuen Input und neue Impulse im Alltag sind beide offen und so nimmt die Patin M. auch gern mit ins Museum und zu Kulturveranstaltungen zeigt „ihre Welt“ aus ihrer Perspektive.

  

2015

Frau F. und Patenkind C., w, 10 Jahre alt

 Die Patenschaft mit C. macht mir viel Spass und bisher ist es uns noch nie langweilig geworden. Wir treffen uns regelmäßig am Freitagnachmittag, haben aber auch bereits andere Tage vereinbart, wenn C. etwas vor hatte. Bisher haben wir viel gebastelt, Plätzchen gebacken, waren Minigolf spielen, haben den Weihnachtszirkus und die Oper besucht und am letzten Samstag haben wir uns die Kindershow im Krystallpalast angesehen. Ideen haben wir jede Menge und wenn Sie mich nach einem Ziel für dieses Jahr fragen, würde ich sagen: Spass haben! Aber vielleicht hat ja C. noch weitere.

Frau F.

 

Pate Herr O. & Patenkind R.

Seit 2014 betreue ich das Patenkind R. (9). Der Schwerpunkt der Betreuung ist auf die Verbesserung der schulischen Leistung gerichtet, die hauptsächlichen Hindernisse resultieren aus Sprachproblemen. Hervorzuheben ist sein Wille die Leistungen zu verbessern. Daran arbeiten wir kontinuierlich. Die Mühen zeigen Erfolge, so dass insbesondere in Mathematik aus gegenwärtiger Sicht die "vier" überwunden ist und das Erreichen des Klassenzieles wahrscheinlich erscheint. Die kleinen Erfolge - zum Beispiel ein Problem zu verstehen, oder bestimmte schulische Aufgaben wiederholt lösen zu können, geben Motivation. Natürlich führt dieses Zusammensein zu einem persönlichen Verhältnis von Ersatz-Opa zu Ersatz-Enkel. Durch gemeinsame Beschäftigung außerhalb des Lehrstoffes, zum Beispiel beim Ballspiel, beim Besuch am Badesee oder im Schwimmbad wird gegenseitiges Vertrauen und Verständnis gewonnen. Aus solchen Erlebnissen, wie Ferienausflügen, dem gemeinsamen Besuch des Vergnügungsparks Belantis oder des Fußballspiels im Stadion fließt Motivation für beide Seiten. Die ist andererseits auch dringend nötig, um manche weniger vergnügliche Stunde, in der die Mühen der Ebene bearbeitet werden müssen, erleichtern zu können. Die beiderseitige Bereitschaft an diesen Mühen zu arbeiten liegt vor und so hoffen wir auf weitere Erfolge. Vielleicht kommt doch noch der Spaß am Lernen dazu.“

Herr O.

 

2013

Frau V. und Patenkind C., w., 9 Jahre alt

Klingt etwas eingenommen, aber die Rolle habe ich mir als Patin von C. selbst auf den Leib geschrieben. Eine gute Fee möchte ich für sie sein, die Dinge mit ihr tun, die sie gerne macht, über die Sachen mit ihr redet, über die sie gern mit mir reden möchte. Ich bin einfach für sie da. Wie sehen uns ca. aller 2 Wochen und machen dann viele Aktivitäten draußen oder bei mir zu Hause. Mittlerweile schläft C. auch dann am Abend bei uns, weil sonst zu wenig Zeit für das alles wäre. Sie fühlt sich sehr wohl.

Angefangen haben wir mit Spielplatzbesuchen, dann Bastelnachmittage und gemeinsame Unternehmungen. Sie geht gern ins Kino und wir haben, glaube ich, alles an Kinderfilmen mitgenommen, was 2012 zu bieten hatte. Im Zirkus hat es uns auch gut gefallen. Highlight war die Reise nach Berlin in das Sealife Aquarium. Zu Weihnachten waren wir auch auf dem Weihachtsmarkt.

Es gibt viele neue Dinge, die wir auch in 2013 machen wollen, viele gemeinsame Erlebnisse. Ich habe ihr versprochen, dass wir Radtouren machen, klettern und inlinern gehen wollen. Das Fahrrad hat sie sich schon ausgesucht und wird es im Frühjahr von mir geschenkt bekommen, da das andere zu klein geworden ist.

Frau V.

 

Familie W. und Patenkind T., m., 9 Jahre alt

Aus unserer Sicht läuft alles gut, wir sehen uns zur Zeit alle 3-4 Wochen. Dann bleibt er meist den ganzen Tag, manchmal auch über Nacht. T. ruft uns inzwischen aber auch selbst an und fragt, ob er kommen kann. Ich glaube, er kommt sehr gern zu uns. Beim letzten Mal hat mein Mann mit den Großen eine lange Fahrradtour gemacht. Manchmal müssen wir ein wenig aufpassen, da er dazu neigt unseren Großen zu belehren, das mag der natürlich gar nicht  - aber ansonsten kommen die beiden gut miteinander zurecht.

Frau W. und Familie

 

2012

Marie (7 Jahre) und Patin Sarah S.

Hallo, ich heiße Marie. Ich bin 7 Jahre alt und finde es schön, eine Patentante zu haben. Außerdem freue ich mich, dass wir jede Woche raus gehen und etwas unternehmen. Besonders schön fand ich das Töpfern. Gerne würde ich mal in den Zirkus gehen.

Auch für mich als Patin sind die regelmäßigen Treffen eine große Bereicherung. Es ist schön, ein Mal pro Woche das Leben mit Kinderaugen zu sehen. Ich habe Kassetten aus meiner Kindheit wieder ausgekramt, die wir jetzt immer im Auto hören – TKKG scheint heute noch genauso beliebt zu sein wie damals. Das wichtigste ist, sich Zeit für einander zu nehmen. Dabei ist es nicht so wichtig ob man spielt, ins Museum geht, Plätzchen bäckt zusammen kocht oder Fahrrad fährt. Alles macht Spaß. Angefangen hat es so: Ich war schon eine Weile auf der Suche nach einer ehrenamtlichen Arbeit in Leipzig. Am liebsten sollte es etwas mit Kindern sein, idealerweise etwas, das ich selbst mit gestalten kann. Da stieß ich in der Leipziger Volkszeitung auf ein Projekt, das wie gemacht schien für das, was ich suchte – Patenschaften für Kinder aus finanziell benachteiligten Familien. So lernte ich „Marie“ kennen. Ich danke dem Internationalen Bund für das tolle Projekt und hoffe, dass die Impulse aus den Treffen helfen, dass Marie ihre Chancen im Leben gleichberechtigt nutzen kann.

Sarah S.


Frau J. und Patenkind A., 9 Jahre

Unser Dauertermin ist der Freitag, ich hole A. zwischen 12 und 13 Uhr von der Schule ab, dann verbringt er die Zeit bis zum Abend mit mir. Wenn er kein Schulessen hatte, essen wir miteinander, üben dabei Tischdecken, neue Gerichte probieren, Besteck richtig benutzen. Das Gelernte haben wir dann im Eisenbahn-Restaurant bei richtigen Zuggeräuschen vom Band gezeigt. Wir kümmern uns um die Schularbeiten der abgelaufenen Woche, spielen - je nach Wetter - drinnen oder draußen, oft will A. auch schlafen.  Bei schlechtem Wetter gehen wir mit der Jahreskarte ins Panometer, der Regenwald bietet immer etwas Neues zum Entdecken, aber ein Highlight war auch während der Mount-Everest-Ausstellung, den Mönchen bei der Anfertigung eines Mandalas zuzuschauen. Im Juni und Juli war er mehrmals wöchentlich bei mir, um Lernstoff aufzuholen. Im August war neben dem gewohnten Freitagsprogramm eine Entdeckertour am Flughafen mit Besichtigung riesiger Feuerwehrfahrzeuge und einem Wettrennen zwischen Bus und Flugzeug auf der Start-und-Lande-Bahn angesagt, Außerdem ein Tagesausflug mit anderen Kindern zum Affenwald und der Sommerrodelbahn, Picknick im Grünen und Verstecken im Maisfeld. Im September übten wir den Umgang mit der Post, Einladungsbriefe schreiben, Adressen finden und schreiben, Briefmarken kaufen, Briefkasten finden und Briefe einwerfen. Das Ergebnis dieser schweren Arbeit war eine tolle Kindergeburtstagsfeier mit den eingeladenen Kindern mit Kuchenessen, Spielen und Grillfeuer.
Oktober und November waren wieder gefüllt mit Schularbeiten, um bestehende Lücken aufzuholen. Spielen, Malen, Eicheln sammeln und Mittagsschlaf kamen aber trotzdem nicht zu kurz. Panometer-Besuche vor dem Ende der Regenwald-Ausstellung standen im Dezember auf dem Programm, und - wie schon in den Vorjahren - mussten wir natürlich wieder zu der Tigershow, um die wuchtigen Tiere ganz aus der Nähe zu beobachten.

Frau J.

 

2011

Andre (11 J.) und Pate Mario K.

Innerhalb eines halben Jahres hat sich eine interessante, abwechslungsreiche und lebendige Patenschaft entwickelt. Nach individueller zeitlicher Absprache unternehmen wir einen Nachmittag in der Woche etwas zusammen. Ob Fußball, Schwimmbad, Kino, Tierpark oder gemeinsame Ausflüge - der "Patentag" ist immer für eine Überraschung gut und für beide Seiten sehr lehr- und aufschlussreich. Die gemeinsamen Tage sind deshalb so besonders, weil dabei Erlebnisse möglich sind, die sonst ohne Patenschaft (für beide Seiten) nicht zu Stande kommen würden. Inzwischen ist so eine außergewöhnliche Freundschaft entstanden. Und auch für die kommenden Wochen gibt es schon etliche Planungen für gemeinsame Unternehmungen.

Mario K. und Andre